8. April 2014

19. Februar 2014

Fasnachts-Zeit ist Schenkeli-Zeit

Ich bin kein Fasnachtsfan, bööge nicht herum und finde Guggenmusik höchstens in Homöopatischen Kleinstmengen spannend. Und trotzdem lass ich mir die feinen Gebäcke wie Fasnachtschüechli oder Schenkeli auf keinen Fall entgehen. Vor allem weil diese Köstlichkeiten nur in einer begrenztem Zeitraum erhältlich sind. Und falls mich unter dem Jahr die Lust packt, backe ich mir meine Schenkeli einfach selber.



Da ich keine Friteuse habe, backe ich die Schenkeli in einer normalen Pfane mit Pflanzenfett aus. Volle Pulle rauf und so richtig heiss einstellen, dass das Öl so richtig sprudelt. Dabei wurden die Schenkeli aussen schön hellbraun... toll! Leider waren sie innen noch voll teigig. Also, Temperatur runter und noch eine Testladung reinschubsen. Dieses Mal rissen sie auch schön auf und haben sich verdoppelt. Innen waren Sie schön feucht und mürbe. 


Schauen Sie nicht zum reinbeissen aus? Die Schenkeli halten sich übrigens gut einige Tage bei Raumtemperatur, wenn man sie schön einpackt. Aber was sag ich da, bei mir würden die keine zwei Tage überleben, sie sind einfach zu gut :).



Das Rezept von der Coop-Zeitung:


Zutaten
50 g weiche Butte
2 Eier 
120 g Zucker 
1 Prise Salz
1⁄2 Bio-Zitrone (Schale) 
220 g Mehl 
1⁄4 TL Backpulver 
2 TL Kirsch

Zubereitung
Die weiche Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden. Eier, Zucker und Salz zugeben, weiterrühren. Zitronenzeste beigeben. Mehl und Backpulver dazugeben, alles zusammenmischen. Teig ca. 1 Std. kühl stellen. Teig zu Rollen formen und in etwa 6 cm lange Stücke schnei- den. Die einzelnen Schenkeli sollten an den Enden etwas dünner sein als in der Mitte.
In Kokosfett oder Frittieröl bei etwa 170 Grad frittieren, bis sie goldbraun sind. Auf Haushaltpapier abtropfen lassen. Variante: Statt Zitronenschale die Schale einer Bio-Orange verwen- den.

31. Januar 2014

Karotten-Cupcakes mit Creamcheese-Topping


...oder wie man bei uns in der schönen Schweiz sagt: Rüeblichueche mit Guss.





Der kleine Mann konnte es fast nicht abwarten, bis ich fertig fotografiert habe... Die Marzipanrüebli hätten ihm zugewinkt, hat er behauptet.




27. Januar 2014

Alltagshelden mit Herz


Sind wir nicht alle ab und zu Alltagshelden - mit Herz? "Schreibt" euch doch eure eigenen Ideen, Wünsche oder Mantras als Silberschrift oder -zeichen und das ganz einfach mit Silberdraht.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fingerringe, Armbänder, Kettenanhänger oder Ohrringe... machts euch selbst - so wie es euch gefällt.

Dazu braucht ihr weichen Draht, ein Lederbändchen und eine Zange. Wenn ihr euch das Sujet vorher auf ein Blatt Papier schreibt/mahlt, gehts noch präziser. Viel Spass beim werkeln!


  




5. Dezember 2013

My Music




Warum ich in unregelmässigen Abständen immer wieder unter der Rubrik "My Music" Songs poste? Als Erinnerung! Ich konserviere "Zeitreise"-Songs und kreiere mir sozusagen meine eigene kleine Jukebox.

Plötzlich passiert es: im Radio, beim Gespräch, während eines Filmes...  höre ich ein Lied und bin sofort in einer anderen Welt. Bei einem früheren Ereignis, einer Erinnerung in längst vergangener Zeit. Das Lied war damals wichtig. Manchmal ist es einem zu dem Zeitpunkt noch nicht klar, aber wenn man es heute - jetzt - hört, wird man zu jener Zeit zurückgespult.

Ich liebe diese Reisen. Nur Musik kann einem in eigene, vergangene Zeiten versetzen. Und jeder hat seine eigene Songs, seine eigene Welt. Die Gefühle die man dort erlebte sind "schwupps" einfach wieder da. Wie angeknipst. Man hat das Privileg diese Emotionen durch den Song nochmals zu leben.

Erklären kann man diese höchstens jemandem, der zu diesem Zeitpunkt dabei war. Wobei für diese Person wahrscheinlich wieder andere Zeiten/Songs wichtig waren. Desshalb kommentiere ich diese Rubrik jeweils auch nicht. Es sind persönliche Erinnerungen schwer zu beschreiben und unnötig zu erklären.

Aber trotzdem, herzlich viel Spass beim hören :).